Neuigkeiten und Wissenswertes
admin
Donnerstag 09 April 2009
Zwei bis drei Telefonate am Tag reichen bereits aus
Frauen, die während ihrer Schwangerschaft mobil telefonieren, bekommen viel häufiger Kinder mit Verhaltensproblemen. Das ergab eine Studie mit über 13.000 Kindern.
Wer ein gesundes Baby zur Welt bringen will, muss offenbar nicht nur auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Die langweiligen Tage mit dem Handy zu verquatschen, ist nach den neuesten Forschungsergebnissen auch nicht mehr drin.
Selbst die Forscher waren von den drastischen Ergebnissen überrascht. Die umfangreiche Studie wurde gemeinsam von der University of California, Los Angeles (UCLA) und der Universität Aarhus in Dänemark durchgeführt. Überzeugend ist sie auch, weil einer der Autoren ursprünglich sehr skeptisch war gegenüber der Annahme, dass Handys ein gesundheitliches Risiko darstellen könnten.
Befragt über ihre Handynutzung wurden die Mütter von 13.159 Kindern, die in den späten 1990ern in Dänemark geboren wurden. Da zu dieser Zeit mobiles Telefonieren noch nicht so allgemein verbreitet war, hatte die Hälfte der Mütter Handys nur gelegentlich oder gar nicht benutzt, was Vergleiche ermöglichte.
Für handyfonierende Muttis erwies es sich als 54 Prozent wahrscheinlicher, mit einem verhaltensauffälligen Kind beglückt zu werden. Diese Wahrscheinlichkeit stieg mit der potenziellen Strahlenbelastung. Und um 80 Prozent häufiger bekamen die Kids diese Probleme, wenn sie selbst schon im Vorschulalter Handys nutzen durften.
Um 25 Prozent höher war das Risiko für emotionale Probleme, um 34 Prozent höher die Wahrscheinlichkeit, Probleme mit Umgang mit Gleichaltrigen zu haben. Die Wahrscheinlichkeit für Hyperaktivität stieg um 35 Prozent, die für Verhaltensprobleme um 49 Prozent.
Die Wissenschaftler befanden die Ergebnisse selbst als “unerwartet” und können bislang mit keiner biologischen Wirkungserklärung für sie aufwarten. Eindeutig aber seien die Ergebnisse. Wurden andere mögliche Ursachen ausgeschlossen – wie etwa Rauchen während der Schwangerschaft, vorhergehende psychische Probleme in der Familie oder der soziale Status – wurde der Zusammenhang mit der Handynutzung sogar noch deutlicher.
Russische Forscher warnen in diesem Zusammenhang schon länger. Sie erklären, das Risiko mobil telefonierender Mütter für ungeborene Kinder sei “nicht viel geringer als das Risiko für die Gesundheit der Kinder durch Tabak oder Alkohol”.
admin
Freitag 14 August 2009
Mobiltelefonhemmer sind in den meisten Ländern mit Ausnahme des Militärs nicht zugelassen. In Frankreich ist es seit 2004 zulässig, Störsender in den Kinos und in den Theatern zu benutzen. Ein Mobiltelefonhemmer ist eine Vorrichtung, die Signale im gleichen Frequenzbereich ausstrahlt und effektiv den Telefonbetrieb blockiert, indem es starke Störung verursacht.
In Europa liegen jene Frequenzen bei GSM um 900 MHz und bei GSM 1800 MHz. Bei Verwendung eines Hemmers verliert der Anwender das Signal, kommt aber nicht auf den Grund. Das Telefon zeigt einfach schwache Sendeleistung an. Der Einsatz eines Störsenders in einem Kino erzeugt eine verstärkte elektromagnetischen Strahlung (Elektrosmog). Deshalb ist die Frage nach der Gesundheitsgefährdung insbesondere für Kinder dringend zu stellen.
Ein Hemmer kann in Ausnahmefällen für die Sicherheit nützlich sein, z.B. um eine Präsidentenautokolonne davor zu schützen, dass Terroristen eine Bombe durch ein Mobiltelefon zünden.
Das mögliche Gesundheitsrisiko, das mit dieser “jammed” Umwelt verbunden ist, wurde durch den Fall belgischer Soldaten in Afghanistan ins Blickfeld gerückt. Diese zeigten im August 2008 Symptome von Elektrohypersensitivität in Form von Übelkeit und Kopfschmerzen, etc. Die vermutete Ursache war der Störsender, der in ihrem gepanzerten Fahrzeug angebracht war, um sie vor einer durch Mobilfunk gezündeten Bombe zu schützen. Obwohl das belgische Verteidigungsministerium behauptete, dass das Niveau der Strahlung innerhalb der gesetzlichen Normen sei, wurde eine Untersuchung eingeleitet und die beiden Soldaten des 11. Ingenieur-Bataillons in Burcht in dieser Funktion nicht mehr eingesetzt.
Inzwischen ist in Frankreich eine öffentliche Diskussion über die Mobilfunkrisiken im Sande verlaufen. Es wurde keine Entscheidung über die dornige Frage von Mobilfunkbasisstationen erzielt. Immerhin wurden Anträge eingebracht, um Mobiltelefone an Grundschulen zu verbieten und die Handhabung von Handys für Kinder durch Verwendung von Headsets zu verbessern.
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Quelle: http://lavieverte.wordpress.com/ Denis Young, 29.5.2009
admin
Dienstag 30 Juni 2009
Broschüre der Bamberger Ärzteinitiative rüttelt auf !
Die 27 Krankheitsverläufe (Kasuistiken) wurden von Dr. Cornelia Waldmann-Selsam aus über fünfhundert schriftlichen oder mündlichen Berichten von Elektrosmogbetroffenen ausgewählt.
Die Schilderungen zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder oft schwer erkrankt sind, ohne dass die behandelnden Ärzte die Ursachen erkannten. Daher litten Menschen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz dem Elektrosmog ausgesetzt waren und erhielten keine Therapie.
Die alles entscheidende Therapie bei den geschilderten Krankheitsverläufen war: Beendigung der Exposition !
Die in den Medien ständig wiederholte Bewertung der Strahlenschutzkommission, es gäbe keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen unterhalb der geltenden Grenzwerte hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte bei den vielen unklaren Krankheitsbildern einen Zusammenhang mit der Hochfrequenz nicht in Erwägung zogen.
"Die meisten Ärzte wissen nicht, dass an keinem einzigen Mobilfunkstandort in Deutschland Erhebungen des Gesundheitszustandes der Menschen durchgeführt wurden. Die im Jahre 2001 vorgenommene Neubewertung der Strahlenschutzkommission hat also keine wissenschaftliche Grundlage", führt Frau Dr. Waldmann-Selsam im Vorwort der Broschüre weiter aus.
Die Broschüre liegt nur in Papierform vor, da die Betroffenen eine Internetveröffentlichung nicht wünschten. Die Schutzgebühr beträgt 1,50 Euro, zuzüglich Versandkosten.
Eine weite Verbreitung der Dokumentation unter politischen Entscheidungsträgern und Ärzten ist von der Autorin ausdrücklich erwünscht.
Die Broschüre kann unter folgender Email-Adresse bestellt werden: info@baubiologie-regional.de
Vorabinformationen sind erhältlich unter 0049-(0)921-7412744
admin
Freitag 19 Juni 2009
In Frankreich sollen demnächst neue Gesetzesvorlagen eingebracht werden, die hart gegen die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder vorgehen. Anlass dafür sind zunehmende Befürchtungen, dass Handys Krebs und andere Krankheiten hervorrufen könnten.
Nach dem neuen Gesetz soll jede Handy-Werbung, die sich an Kinder unter zwölf Jahren richtet, verboten werden - ebenso wie der Verkauf von Mobiltelefonen, die für Kinder unter sechs Jahren gedacht sind.
Die französische Regierung wird auch neue Strahlungsgrenzwerte für Mobiltelefone festlegen und den Verkauf von Handys nur mit Kopfhörern zulassen, damit die Benutzer die Verstrahlung von Kopf und Gehirn vermeiden können. Diese Maßnahmen sind weltweit die umfassendsten ihrer Art, die bisher von einer Regierung erlassen wurden.
In Toronto in der kanadischen Provinz Ontario hat das Amt für Gesundheitswesen offiziell empfohlen, dass Kinder unter acht Jahren Mobiltelefone nur in Notfällen benutzen und Teenager keine Telefonate führen sollen, die länger als zehn Minuten dauern.
Das russische Gesundheitsministerium hat eine Warnung erlassen, nach der Jugendliche unter 18 Jahren keine Handys benutzen sollen; auch das israelische Gesundheitsministerium hat zur Vorsicht geraten.
Quelle: The Independent
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